Mittwoch, 14. August 2024

Intranet Bericht - Schnippeln und Strampeln :-)

 Hallo liebe Leser, 

dieser (wie ich finde sehr schöne :-)) Bericht über mein Ehrenamt ist aktuell bei uns in der Firma im Intranet zu lesen - ich habe mich sehr darüber gefreut und möchte den mit Euch teilen.

 Hello dear readers, this report about my voluntary work can currently be read on our company intranet - I was very pleased about it and would like to share it with you.

--> For the english version plesae scroll down.

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Schnippeln und strampeln für eine bessere Welt

Zahlreiche KraussMaffei-Mitarbeiter engagieren sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich. In den kommenden Monaten stellen wir Ihnen Kollegen aus aller Welt und ihr soziales Engagement vor. Heute geht es um Cornelia N. vom Standort Parsdorf, die sich für die Ronald McDonald-Stiftung engagiert.

Cornelia „Conny“ N. arbeitet seit 30 Jahren bei KraussMaffei. Aktuell ist sie in der Abteilung Service Offer&Order Management am Standort Parsdorf tätig und kümmert sich um die Region Middle East Africa und einige Länder in Asien. Der Gedanke, sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich zu betätigen, kam ganz spontan, von einem Tag auf den anderen. Das war vor 15 Jahren.

Eine Anzeige bei der Online-Ehrenamtsbörse „gute-tat.de“ brachte den berühmten Stein ins Rollen – und auch Connys Fahrrad. Aber dazu kommen wir erst später. Die McDonalds Kinderhilfe in München suchte damals zur Weihnachtszeit Freiwillige. „Plätzchenbacken wollte ich sowieso“, erinnert sich Conny. „Warum also nicht für einen guten Zweck am Backofen stehen?“ Sie ahnte noch nicht, dass ein paar Zimtsterne und Spitzbuben erst der Anfang sein sollten.

„Mir ging es gut, ich hatte Zeit und wollte etwas zurückgeben. Es lässt sich hervorragend mit meinem Job vereinbaren und hat sich zu einer großartigen Erfahrung entwickelt.“

Cornelia "Conny" N. 

Administrator Commercial Sales Management

 

Ein Platz für Hoffnung, Trauer und Heilung

Die McDonald's Kinderhilfe Deutschland gibt es seit 1987. Die Stiftung der berühmten Fastfood-Kette kümmert sich darum, dass Eltern, deren Kinder schwer erkrankt sind und deshalb oft weit weg von zu Hause medizinisch behandelt werden müssen, in der Nähe ihres geliebten Nachwuchses in eigens dafür eingerichteten Häusern wohnen können. Dafür werden einerseits Spenden gesammelt, anderseits werden auch freiwillig helfende Hände benötigt, die in den Einrichtungen mit anpacken. Mehr dazu verrät die Website der McDonald’s Kinderhilfe.

Die weihnachtliche Backstube entwickelte sich für Conny schnell zum regelmäßigen Kücheneinsatz. Einmal pro Woche bereitet sie mit anderen Freiwilligen ein gemeinsames Abendessen für die betroffenen Familien zu. Dass dieser Einsatz viel mehr bedeutet, als Zwiebeln zu schneiden und Nudeln zu kochen, wurde Conny schnell klar. Die bekochten Familien befinden sich in echten Ausnahmesituationen und die wöchentlichen Treffen zum Abendessen bieten für sie eine wichtige Möglichkeit, sich zu begegnen, untereinander auszutauschen und mal auf andere Gedanken zu kommen. „Wir sorgen für eine Pause – wenigstens für kurze Zeit.“


Balsam für die Seele

Conny und ihre Mithelfenden kümmern sich nicht nur um volle Teller, sondern auch um tröstende Worte. Solche Gespräche verlangen allerdings viel ab vom Helfer-Team und können schnell überfordern. Deshalb hat Conny eine Fortbildung zum Thema Trauer besucht, ebenfalls initiiert von der McDonald‘s Kinderhilfe „Es gibt Familien, die kommen noch viele Jahre, nachdem sie bei uns als Betroffene waren, und helfen ebenfalls mit“, erzählt Conny. „Das sind sowohl Eltern, deren Kinder geheilt werden konnten, aber auch solche, deren Kind eine schwere Krankheit nicht überlebt hat.“ Conny konnte anfangs nur schwer verstehen, weshalb diese Familien immer wieder an einen Ort zurückkehren, an dem sie etwas so Schlimmes erleben mussten. „Die Eltern und Geschwister erzählen mir dann aber immer, wie viel ihnen dieser Ort bis heute bedeutet. Diese Begegnungen zählen für mich zu den bewegendsten.“ 

 

 

Ein neuer Anlauf im Lockdown

Doch dann kam Corona und Connys Kücheneinsätze mussten aufgrund der Lockdowns erst einmal pausieren. „Ich wollte mich unbedingt weiterhin engagieren und entschied mich, bei einer Spendenaktion für die McDonald’s Kinderhilfe mitzumachen.“ Gesagt, getan. Seit 2020 tritt Conny beim SOLOCharity Race in die Pedale. Die Idee: Verschiedene Teilnehmer radeln an einem Tag im Juni für ihre  Spenden. An nur einem Tag? Das war Conny zu wenig. Sie wollte länger unterwegs sein und verkündete ihr ehrgeiziges Vorhaben Familie und Freunden, im KraussMaffei-Team und schließlich sogar auf Social Media.

„Ich hatte so mit 200 bis 300 Euro gerechnet. Besonders sportlich war ich eigentlich nie, schon gar nicht auf dem Fahrrad. Aber vor allem meine Kolleginnen und Kollegen bei KraussMaffei wollten mich schwitzen sehen.“ Um es kurz zu machen: Conny radelt seit nunmehr fünf Jahren und hat bis heute rund 8.000 Euro an Spendengeldern gesammelt. Das entspricht ungefähr einer Strecke von München nach Toronto und wieder zurück– so groß waren Zuspruch und Unterstützung aus ihrem Umfeld!

„Ich hatte mit 200 bis 300 Euro gerechnet. Was dann kam, hat mich regelrecht geflasht.“

 

Conny beim Radeln für einen guten Zweck.

 

Um das Pensum zu schaffen, verbringt sie gut zehn Stunden wöchentlich im Rennsattel und kennt jeden Fahrradweg in Allach – dem ehemaligen Standort von KraussMaffei –, Dachau und München in- und auswendig. Den Chiemsee hat sie bereits umrundet und die anspruchsvolle Strecke zwischen Prien und Rosenheim ebenfalls erfolgreich bezwungen. Auch ihren Arbeitsweg von Parsdorf nach Hause legt sie häufig auf dem Bike zurück und inzwischen hat sie sogar ein Klapprad im Büro deponiert. Was meinen die Kolleginnen und Kollegen dazu? „Oft höre ich ‚Du bist ja wahnsinnig!‘ Das macht mich natürlich ein bisschen stolz. Noch mehr freut es mich, wenn ich jemanden dazu motivieren kann, mich bei meinen Einsätzen für die McDonald’s Stiftung zu begleiten und ebenfalls mitzuhelfen.“

 

Ehrenamt: Es wirkt auf vielfache Weise

Ganz abgesehen davon, dass Conny inzwischen eine richtig gute Köchin und fitte Sportlerin geworden ist – die ehrenamtliche Tätigkeit brachte noch weitere positive Veränderungen mit sich. „Inzwischen organisiere ich regelmäßig den gesamten Menüplan für circa 40 hungrige Mägen. Durch mein soziales Engagement habe ich gelernt, Verantwortung zu übernehmen und bin dadurch viel mehr Selbstbewusstsein gewonnen.“ Das empfindet Conny nicht nur in ihrem Ehrenamt, ihre charakterliche Entwicklung macht sich auch in der täglichen Arbeit bei KraussMaffei bemerkbar. Dort hat sie bereits angeregt, gemeinsam zu kochen, denn: „Eine bessere Teambuilding-Maßnahme gibt es gar nicht!“

 

Über die Jahre hat Conny über die McDonald‘s Kinderhilfe viele Kontakte geknüpft, aus einigen wurden langjährige Freundschaften. Man könnte also sagen, dass Connys soziales Engagement eine echte Win-Win-Win-Situation ist. Denn erstens hilft sie Menschen in Notsituationen, sie bekommt dadurch zweitens sehr viel zurück und drittens motiviert sie andere, es ihr gleichzutun. „Ohne Ehrenamt würden viele Initiativen gar nicht funktionieren“, meint Conny. „Vor allem Stiftungen sind auf Freiwillige angewiesen. Das mag bedauerlich klingen, aber es ist auch schön, zu sehen, was ich als Einzelne bewirken kann.“ Bei diesen Worten wird sie etwas nachdenklich und berührt. „Wenn ich zurückschaue, wie viel Tolles in den letzten 15 Jahren in meinem Leben passiert ist, kann Ich jedem nur empfehlen, sich auch ehrenamtlich zu betätigen.“


Weitere Infos

Wenn ihr mehr über Connys Engagement erfahren wollt, folgt am besten ihrem Blog oder ihrem Instagram-Account. Dort erfahrt ihr auch, wie ihr Conny unterstützen könnt - denn bis 9.9.2024 läuft die Spendenaktion noch! 

Während der Pandemie ist auch ein eigenes Kochbuch entstanden. Wer einen Blick hineinwerfen möchte, kann gerne bei Conny im Büro in Parsdorf (Gebäude B2, 1. Stock) einen Blick hineinwerfen. 

In der Bildergalerie finden Sie noch einige Impressionen von Connys Ehrenamt. 





        




Snipping and pedaling for a better world

Cornelia "Conny" Neumaier has been working at KraussMaffei for 30 years. She currently works in the Service Offer&Order Management department for the Middle East Africa region and several countries in Asia in Parsdorf. The idea of volunteering in her free time came to her quite spontaneously, from one day to the next. That was 15 years ago.
An ad on the online volunteering platform "gute-tat.de" got the famous ball rolling - and Conny's bike too. But we'll come to that later. The McDonald's Children's Charity in Munich was looking for volunteers at Christmas time. "I wanted to bake cookies anyway," Conny remembers. "So why not stand at the oven for a good cause?" Little did she know that baking a few cinnamon stars and pointed biscuits would be just the beginning.

"I was fine, I had time and wanted to give something back. It's very compatible with my job and has turned into a great experience."

 

A place for hope, grief and healing

McDonald's Kinderhilfe Deutschland has been in existence since 1987. The foundation of the famous fast food chain ensures that parents whose children are seriously ill and therefore often have to receive medical treatment far away from home can live close to their beloved offspring in specially equipped homes. Donations are collected for this purpose, but voluntary helping hands are also needed to lend a hand in the facilities. Find out more on the McDonald's Children´s aid website. 

 

 

 

The Christmas bakery quickly developed into a regular kitchen assignment for Conny. Once a week, she and other volunteers prepare dinner for the families concerned. Conny quickly realized that this work meant much more than just chopping onions and cooking pasta. The families being cooked for are in truly exceptional situations and the weekly dinner meetings provide them with an important opportunity to meet, exchange ideas and get their minds off things. "We provide a break - at least for a short time."

Balm for the soul

Conny and her fellow helpers not only make sure the plates are full, but also offer words of comfort. However, such conversations demand a lot from the team of helpers and can quickly become overwhelming. That's why Conny attended a training course on grief, also initiated by McDonald's Kinderhilfe "There are families who continue to come and help us many years after they were affected," says Conny. "These are parents whose children have been cured, but also those whose child did not survive a serious illness." At first, Conny found it difficult to understand why these families keep returning to a place where they had to experience something so terrible. "But the parents and siblings always tell me how much this place means to them to this day. These encounters are some of the most moving for me." 

A new attempt at lockdown

But then came corona and Conny's kitchen work had to be put on hold for a while due to the lockdowns. "I really wanted to stay involved and decided to take part in a fundraising campaign for McDonald's Kinderhilfe." No sooner said than done. Conny has been pedaling in the SOLOCharity Race since 2020. The idea: various participants cycle for their donations on one day in June. On just one day? That wasn't enough for Conny. She wanted to be on the road for longer and announced her ambitious plan to family and friends, in the KraussMaffei team and finally even on social media.

"I had reckoned on 200 to 300 euros. I've never really been particularly sporty, especially not on a bike. But my colleagues at KraussMaffei in particular wanted to see me sweat." To cut a long story short: Conny has been cycling for five years now and has raised around 8,000 euros in donations to date. That's roughly the distance from Munich to Toronto and back again - that's how much encouragement and support she has received from those around her!

"I had expected 200 to 300 euros. What came next really blew me away."

 

 

 

To manage the workload, she spends a good ten hours a week in the saddle and knows every cycle path in Allach - the former KraussMaffei site - Dachau and Munich inside out. She has already circumnavigated Lake Chiemsee and successfully conquered the challenging route between Prien and Rosenheim. She also frequently rides her bike to work from Parsdorf and now even has a folding bike in the office. What do her colleagues think? "I often hear 'You're crazy! That makes me a bit proud, of course. I'm even happier when I can motivate someone to join me on my missions for the McDonald's Foundation and help out too."

Volunteering: It works in many different ways

Quite apart from the fact that Conny has now become a really good cook and fit sportswoman, her voluntary work has also brought about other positive changes. "I now regularly organize the entire menu plan for around 40 hungry stomachs. Through my social commitment, I have learned to take on responsibility and have gained a lot more self-confidence as a result." Conny not only feels this in her voluntary work, her character development is also noticeable in her daily work at KraussMaffei. There, she has already suggested cooking together, because: "There is no better team-building activity!" 
Over the years, Conny has made many contacts through McDonald's Kinderhilfe, some of which have become long-term friendships. So you could say that Conny's social commitment is a real win-win-win situation. Firstly, she helps people in emergency situations, secondly, she gets a lot in return and thirdly, she motivates others to do the same. "Without volunteering, many initiatives wouldn't work at all," says Conny. "Foundations in particular rely on volunteers. That may sound unfortunate, but it's also nice to see what I can achieve as an individual." At these words, she becomes a little thoughtful and touched. "When I look back at how many great things have happened in my life over the last 15 years, I can only recommend that everyone should also get involved in voluntary work."

More infos

Visit Conny´s Blog here

View Conny´s activities on Instagram. 

During the pandemic, we also created our own cookbook. If you would like to take a look inside, you are welcome to visit Conny in the office in Parsdorf (building B2, 1st floor). 

You can find some more impressions of Conny's voluntary work in the picture gallery. 


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